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  • Gepostet am 1. Juni 2021
  • Autor/-in: ©

T oder D – Brauchtumspflege hilft!

T oder D

Brauchtum hilft!

 

Mundart ist lebendig vielfältig

Dialekt sprechen ist wieder gang und gäbe.

Einst war es gang und gäbe, sich im eigenen Dialekt auszutauschen.
Es entwickelten sich in Jahrzehnten, klar und rein, wie unter Laborglocken
landestypische reine Wörter. Reisen wirkte! Eine Dialektmischung begann.
Das reine, klare Hochdeutsch um Hannover wurde der Kompromiss, dann.

Dialekt im Süden klingt anders, als im hohen Norden, Westen oder Osten,
doch Menschen konnten sich stets verständigen, auch mit Füßen, Händen,
über Gesten, oder Essen, Kultur, wenn die Mundart allein nicht ausreichte.
Mundart so die Horizonte erweiterte. Es gab viele neue soziale Kontakte.

Mit Veränderungen, Verstädterung, bildeten sich Menschen durch Reisen.
Dialekt galt mitunter als unschicklich. Hochdeutsch wollten, sollten sie reden.
Schicklich, gebildet! Diesem Ziel folgten viele, weg von der Mundart.
Zumal sich Dialekt schwer niederschreiben lässt, nirgendwo in einer Art.

Das zeigt sich besonders am Buchstaben T. Er wird oft als D gesprochen.
In Mundart hört sich T wie D an, also wird statt Tisch nun Disch geschrieben.
Selbst wer nur einen einzigen Dialekt kennt, erkennt, versteht schnell viele.
Buchstabenkombinationen, neue Wörter, kreativ. Wörter gibt’s unzählig viele!

Ein einziges Regelwerk für Mundart gibt es nicht, denn selbst bei Dialekten
in verschiedenen Landesteilen bleibt es bei sogenannten Unterdialekten.
Folglich folgen Buchstaben bei einer Niederschrift dem Gehör – hör richtig.
So entstand der Duden, als Sammelwerk des Gehörten wurde er wichtig.

Der Duden nimmt stets neue hochdeutsche Wörter auf, denn Sprache lebt.
In etlichen Landesteilen bleibt der Dialekt vielfältig. Auch die Mundart lebt
ohne festes, vorgegebenes Regelwerk. Geschrieben wird wie gehört.
So kann es nicht nur ein total richtig, oder ein falsch geben! Vieles ist richtig!

Brauchtumspflege hilft – Mundart ist lebendig vielfältig!

Dialekt sprechen ist wieder gang und gäbe.

© Ute M.
29. Mai 2021

Weitere schöne Bespiele für Mundart, Dialekt sind unterwandertem auch

https://www.raeuber-band.de/lyrics/ich-sprech-kolsch/ zu finden, z.B.:

„Ich sprech Kölsch, leeve Jung,
han et Hätz op d´r Zung,
dat versteht mer hie, am Rhing,
wat de Mamm mir bäijebraht,
wie d´r Papp de Schnüss jeschwaad,
dat jeht mer nie, joh nie mieh us däm Sinn!

Den ganze Text kann man bei „de Räuber, ich sprech kölsch“ nachlesen. Er ist prima!

 

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