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  • Gepostet am 16. April 2022
  • Autor/-in: © Ute M.

Sicher?

S-ich-er! Sicher!

KUCK’s suchen und suchen. KURTI KUCK braucht sein Notizbuch.
UMA KUCK, seine Frau sitzt inzwischen bei ihrer Nachbarin am Küchentisch und telefoniert mit deren Handy.

Caroline, ihre Jüngste, spielt derweil unbekümmert im Garten, füttert Nachbars Haustiere und bringt deren Hündin Basso kleine Tricks bei, mit Anweisungen: „Such! Hol! Platz!“

Tim, im fernen Spanien, sorgt sich um seine Eltern, denn er erreicht sie seit Stunden nicht. Inzwischen sitzt er im Flieger, der ihn von der Studienreise nach Hause bringt. Seine Finanzen sind ausgegeben. Der Weg vom Flughafen zu seinem Zuhause ist weit. Die Rückreise erfolgt einen Tag früher als geplant, und nun keinen Kontakt zu seiner Familie. Bis vor wenigen Stunden konnte er keinen telefonisch erreichen. Jetzt hat er sein Handy verloren, verlegt. Er weiß es nicht, wo es ist. Kein Geld. Kein Heimatkontakt.

„S!“ „S!“, klingt es immer wieder bei Familie KUCK’s Nachbarn durch das offene Küchenfenster. „Caroline, hör bitte auf, immer dieses S-S-S zu rufen.“ „S-S-Sicher Mama. Basso Platz!“

KURTI kommt in die Küche. „Möchtest du einen Tee?“, fragt Frau Nachbarin ihn freundlich. „Ev, sag mir lieber mein Passwort.“ Stumm stellt sie ihm eine Tasse Tee hin, zuckt mit den Schultern, lächelt verständnisvoll, und verschwindet im Bad.

„S-S-Such Basso!“

KURTI schließt entnervt das Küchenfenster, an diesem schwül heißen Sommertag. Die Suppe auf dem Herd bei Nachbars blubbert. Die aufsteigenden Dämpfe vernebeln langsam die Scheiben. Die Luft wird unerträglich. UMA öffnet wieder das Küchenfenster.

„S-S-Such Basso!“, ruft Caroline mit ihrer hellen lauten Stimme. UMA und KURTI schauen sich verzweifelt an. „TIM erreiche ich auch nicht. Weißt Du, wann wir ihn morgen abholen müssen?“, fragt sie ihren Mann, unwissentlich, dass Tim bereits seit einer Stunde auf eigene Faust seinen Heimweg ohne Geld, ohne Handykontakt organisiert.

UMA „KURTI! Überleg doch mal, du musst doch irgendein Passwort im Kopf haben.“

KURTI „Jede Menge habe ich im Kopf. Guck mal, wieviel Bestätigungscodes hier drauf sind.“

UMA „Dann hast du doch etwas richtig gemacht.“

KURTI „Ich weiß nur nicht, was zu was gehört. Bei mir dreht sich alles. Mein Notizbuch ist weg. Ich kann nicht nachgucken.“

UMA „Letztens hattest du ein Passwort geändert, es nicht sofort aufgeschrieben und da hatten wir fast ein ähnliches Problem.“

KURTI „Nur, dass dieses Mal der Akku bald leer ist, und mein Museumskabel in der Wohnung liegt.“

UMA „Ben hat doch das gleiche Modell.“

KURTI „Nicht mehr.“

UMA „Wie kommen wir jetzt in unsere Wohnung?“

KURTI „Sag mir das richtige Passwort, aber bitte schnell.“

Zwei Stunden später.

„I-I-Ich Basso.“, klingt es durchs Küchenfenster.
UMA und KURTI lächeln gequält und atmen erst auf, als endlich BEN im Türrahmen steht: „Hier kommt Eure Erlösung,“ und er schwingt das begehrte Museumskabel hin und her.

KURTI steckt es sofort in sein Handy und nun gilt es warten, warten.

Nach 10 Minuten eine Reaktion. So ist das auf dem Land, bis der Sendemast Kontakt aufnimmt, und dann wird es erneut unruhig.

BEN „Das weiß man doch.“

KURTI „Das weiß man nicht, wenn man so viel Familie , Hobbys, Ehrenämter und viele Bekannten hat wie ich.“

BEN „Was hat das Passwort damit zu tun?“

KURTI „Mail für Hobby. Mailkontakt für Familie, soll ich weiter aufzählen? Das passende Passwort gibt es nicht. Und wenn ich das sogenannte eine Passwort nicht habe, dann fragt irgendeine andere Stelle nach einem Passwort, dann der nächste, und so weiter. Inzwischen weiß ich schon gar nicht mehr, welches Passwort wer haben könnte. Außerdem, mein Notizbuch ist weg. Ich muss mehr oder weniger raten.“

„Ich-Er, Ich-Er. Basso, ich taufe dich um. Du heißt jetzt Er.
Er such! Er Platz!“ lauten Carolines Hundekommandos, über die alle Anwesenden in der Küche kurz lachen müssen, um sich bald darauf wieder dem Passwortproblem zuzuwenden.

KURTI „Na wenigstens lädt es nun. Ich habe schon neue Dinger (neue technische Modellausführungen) gesehen, wenn du nicht das richtige Passwort hast, dann lädt es noch nicht mal.“

UMA „Ach so. Vielleicht deshalb so viel Elektroschrott?“

BEN „Quatsch. Wie sollst du dann jemals an deine Daten kommen?“

UMA „Der Zutritt in meine Wohnung würde mir schon reichen. Oder soll ich hier in der Küche übernachten? Unseren Sohn erreiche ich auch nicht. Ben kannst du ihn bitte anrufen? EVs Handy ist fast leer.“

BEN „Hier hast du mein Handy.“

UMA „Seine Handynummer habe ich nicht im Kopf.“

BEN „Und nun?“

KURTI „Ich bin drin. Ich kann meine Apps sehen.“

BEN „Schnell, Tim’s Nr. Vielleicht weiß Tim die anderen Passwörter.“

KURTI „Welche anderen Paßwörter. Ich bin doch drin.“

BEN „Wenn ich das richtig sehe, dann bist du nur mit dem Gerätecode drin. Sieh, da da wird schon nach dem nächsten Passwort gefragt.“

KURTI „Wer will jetzt was wissen?“

BEN „Dein Telefonanbieter.“

KURTI „Ach so, die SIM Karte entsperren. Mein Kopf ist leer. Aber unser Sohn hat sie für mich auch abgespeichert.“

UMA „Den wir telefonisch nicht erreichen können.“

KURTI „Ich geb auf. Ev, hast Du vielleicht auch Kaffee?“

EV „Dann wirst du noch nervöser? Aber hier, bitte! Noch jemand ohne Fahrschein?“

Inzwischen sitzen alle bei Kaffee und Kuchen, grübeln, wie das Problem der fehlenden Passwörter gelöst werden könnte.

EV „In einer Stunde kommt mein Sohn nach Hause. Er ist Programmierer.“

KURTI „Wenn er das auch nicht schafft, schlage ich meine Tür ein.“

BEN „Warum Tür einschlagen? Du brauchst doch nur Passwörter, denke ich.“

KURTI „Nur!“

EV „Sie haben sich ein neues Sicherungssystem für ihre Wohnung einbauen lassen. Jetzt kommen sie selbst nicht rein, weil alles über das Handy gesteuert wird.“

BEN „Ha! Ha! Ha! So s-ich-er, dass ihr selbst nicht rein kommt. Entschuldige Kurti.“

KURTI „So sicher, wie ich nicht in mein eigenes Handy komme.“

BEN „Heutzutage geht alles über Passwörter. Gewöhn dich dran.“

KURTI „Nein! Ein einfacher Schlüssel tut’s auch. Aber nein, es muss dieser Schnick Schnack sein, den Uma wollte. Angeblich ist jetzt alles bequemer und sicherer, mit einer elektronischen Steuerung über das Handy.“

UMA „Typisch. wenn etwas nicht klappt, bin ich schuld. Immer sind es die anderen.“

KURTI „So meinte ich es nicht.“

UMA „Du meintest, nur wie du denkst, alleine das ist richtig? Wo sind denn deine richtigen Passwörter? Ev können wir bei dir übernachten?“

EV „Warte. In einer Stunde kommt mein Sohn. Vielleicht findet er eine Lösung.“

KURTI „Lösung? Das müssen mindestens 20 Passwörter sein.“

EV „Nun übertreibst du. Komisch bei meinem WLAN habe ich Passwortprobleme nicht. Das läuft problemlos sicher. Na, ja, fast. Hin und wieder stottert, ruckelt es, bis das Netz zusammenbricht. Dann muss manchmal auch hier etwas neu eingerichtet werden.“

KURTI „Und das macht dann dein Sohn? Richtig?“

Ev nickt „Sicher!“, und aus dem Garten klingen wieder Carolines Hundekommandos: „S-S-Such!“

UMA „Wenn ihr mich sucht, ich bin im Park. Ich brauche frische Luft.“

BEN „Ich auch. Ich komme mit. Wie gut, dass heute Samstag ist.“

SUNNY „Warum? Warum macht bei Euch keiner auf. Und ans Telefon geht auch keiner, weder du, noch UMA. Tim erreiche ich auch nicht.“, sagt Kurtis Cousine.

UMA „KURTI erzähl du es ihr. Ich muss hier raus.“

KURTI „Ev! Kannst du es ihr erzählen? Ich brauche frische Luft!“, und weg sind alle. Ev steht mit der erstaunten Sunny alleine in der Küche.“

SUNNY „Um Gottes Willen. Was ist passiert? Ist Tim etwas auf der Reise zugestoßen?“

EV „Keinem ist etwas zugestoßen. Nun setzt dich erst einmal. Eine Tasse Kaffee?“, und Ev erzählt ihr die entstandenen Probleme aufgrund fehlender Passwörter. Als sie fertig ist sagt

SUNNY: „Das verstehe ich nicht. Da fehlt dir ein Passwort, und du kommst nicht mehr in die eigene Wohnung?“

EV „Das Witzige ist, zig Leute könnten sein Passwort auf dem Bildschirm sehen. Nur der, dem es gehört, der sieht es nicht.“

SUNNY: „Verstehe ich nicht. Kurtis Passwort sehen andere, aber er nicht?“

EV „Mein Sohn ist Programmierer. Da bekomme ich einiges mit.“

SUNNY: „Verstehe ich nicht. Sieht dein Sohn KURTI’s Passwort?“

Und jetzt erzählt Ev die abenteuerlichsten Geschichten, als Familie KUCK mit BEN zurückkehren hört Ben die letzten Wortfetzen und korrigiert sogleich.

BEN: „Ev, nein, nur wenn eine Seite gehackt wird, dann können Personen eventuell in Kurtis Wohnung gucken.“

SUNNY: „Verstehe ich nicht. Eine Seite hacken, und du guckst in eine fremde Wohnung? KURTI! Wer guckt jetzt in Eure Wohnung, in die ihr nicht rein kommt?“

KURTI „Keiner guckt in unsere Wohnung. Vielleicht. Hoffe ich.“

SUNNY „Bist du sicher? Dein neuer Schlüssel ist dein Passwort. Das verstehe ich. Wenn ich meinen Schlüssel verliere, kommt jemand anderes in meine Wohnung. Wenn ein anderer jetzt dein Passwort findet, dann kommt er damit in deine Wohnung.“

KURTI „Genau. Dieses finden heißt bei der neuen Technik hacken. Und jetzt finde erst einmal das Passwort.“

SUNNY „Verstehe ich nicht. Dann hacke doch selber, suche so dein eigenes Passwort. Also finde deinen Schlüssel bzw. dein Passwort.“

KURTI „Das kann ich nicht.“

SUNNY „Du kannst deinen eigenen Schlüssel nicht suchen bzw. hacken? Dein Passwort suchen, bzw. dein Passwort hacken kannst du nicht?“

KURTI „Ich brauche Hilfe. Evs Sohn ist Programmierer. So etwas ähnliches wie ein Schlüsseldienst für Technik. Er kommt bald.“

SUNNY „Ach so! Sag das doch gleich. Das ist so, als wenn ich mal vor dem Überweisungsautomaten stehe und die Zahlen nicht erkennen kann, dann helfen mir auch andere, manchmal.

KURTI „Bist du wahnsinnig?“

SUNNY „Nicht wahnsinnig. Wenn ich die Lupe nicht dabei habe, erkenne ich manches nicht. Seitdem die langen Zahlenreihen sind, vertue ich mich oft. Dann helfen mir andere Leute. Gibt ja keinen Service mehr hier.“

BEN „Das ist ja noch schlimmer als KURTIs Problem. SUNNY, du lässt fremde Leute in dein Konto gucken?“

SUNNY „Das verstehst du nicht. Wenn ich nicht pünktlich überweise, oder voraus bezahle, wird mir einfach manchs Wichtige gesperrt. Sogar der Strom war schon mal deswegen, einfach weg.“

KURTI „Wir können dir helfen.“

SUNNY „Erstens seid ihr nicht immer da, zweitens will ich Geldsachen alleine machen.“

BEN „Aber fremde Leute dürfen deine Geldsachen machen. Mach es doch an deinem Computer. Mit WLAN hast du Komfort.“

SUNNY „Bankangestellte sind auch fremde Leute. Und extra noch ein Computer anschaffen, für paar Überweisungen? Nein, mein Telefon ist teuer genug. Ich kann zum Geldautomaten gehen.“

BEN „Dein Handy ist ein kleiner Computer.“

SUNNY „Weißt du, wie oft ich schon mein Handy verloren habe? Das ist mir zu gefährlich. Und… – Auf dem Handy ist alles noch kleiner geschrieben. Außerdem funktioniert bei meinem alten Modell einiges nicht mehr. Nein, nein, das will ich nicht.“

BEN „Du kannst die Absicht vergrößern.“

SUNNY „dan sehe ich nur einen Teil. Die Übersicht fehlt mir bei so langen Zahlenreihen. Vor allem, was ist, wenn ich das Passwort vergesse? Jetzt muss ich schon vier Passwörter mir merken. Die habe ich hier auf die Rückseite geschrieben. Siehst du? Nein, telefonieren reicht mir.“

UMA „Witzig! Messenger, das nutzt du!“

SUNNY „Verstehe ich nicht, was für’n Ding?“

UMA „Signal. Und fotografieren tust du auch damit.“

SUNNY „Oh je! Wenn ich mein Passwort vergesse, dann komme ich nicht an meine Bilder?“

UMA „Dann solltest du wohl besser wieder mit dem Fotoapparat knipsen?“

Sunny guckt bei dieser Antwort gar nicht freundlich.

KURTI „Endlich! Meine SIM Karte habe ich entsperrt.“

UMA „Nach über 7 Stunden.“ Bravo!“

BEN „Damit könnt ihr noch nicht in Eure Wohnung, denn du wirst jetzt nach dem Hersteller Passwort gefragt. Sieh! Da ist die Anfrage!“

KURTI „Demnächst schreibe ich die Passwörter an meine Haustür, fast so wie SUNNY.“

SUNNY „Das verstehe ich. Das ist bei dir so, als wenn du deinen Schlüssel in der Tür stecken lässt. Das würde ich nicht tun. Du brauchst einen versteckten Platz.“

KURTI „SUNNY steht fast alles in meinem Notizbuch. Es ist weg.“

SUNNY „Das mit dem Passwort ist kompliziert. Das verstehe ich. Bei Verlust kann das ein Drama werden. Sieht man bei dir. Und ich habe keinen, der mir schnell helfen kann. Ich habe keinen Sohn, der Programmierer ist.“ und sie lacht schelmisch, denn sie hat gar keine Kinder.

CAROLINE „Doch, ich bin dein Kind. Das sagst du doch immer zu mir, oder?“

BEN „KURTI. Konzentriere dich. Ev’s Sohn kann dir nur helfen, wenn du endlich die anderen Passwörter zusammenträgst, und bitte doppelt, seit der zweifach Autorisierung.“

SUNNY „Verstehe ich nicht.“

UMA „Das war das. Als du mir das zeigtest. Das haben wir dir damals eingerichtet. Das steht auf der Rückseite von deinem Handy.“

SUNNY „Verstehe ich nicht. Warum sieht das dann wieder so wie damals auf dem Bildschirm aus?“

UMA „Du musst nur das wieder eingeben, was wir damals eingegeben haben.“

SUNNY „Verstehe ich nicht. Was haben wir eingegeben?“

UMA „Passwort und … ach nein. Das andere steht auch in Kurtis Notizbuch. Nitizen,die weg sind.“

BEN „Bei Sunny wird es weniger kompliziert sein. Aber KURTI mit seinen verschiedenen Mailadressen fürs Ehrenamt, für Verein, für ?.., du machst zu viel KURTI. Deswegen brauchst du auch die Passwörter für manche Programme.“

KURTI „Kannst’e knicken. Weiß ich nicht. Standen sowieso nicht alle im Notizbuch.“

EV „Ah, der elektronische Schlüsseldienst Robby ist da.“, als das Ev’s Telefon summt, und am anderen Ende

Tim spricht: „Ich rufe von einem fremden Handy an. Papas neue Handy Nummer habe ich vergessen. Deshalb rufe ich bei dir an. Ich müsste abgeholt werden. Ich warte an der B 1 in ..“

EV : „Deine Mutter sitzt neben mir. Das kannst du ihr selbst sagen. Sie wird sich freuen.“, und zu ihrem Sohn ROBBY sagt Ev nur: „Wir haben ein Passwortproblem.“, und zeigt dabei auf KURTI.

ROBBY, klar wie ein Roboter erkennt schnell den Sachverhalt,
und lacht:„S-ich-er wie sicher sie, denn jetzt müssen wir sicher auch gendern mit ‚sie‘ am Ende“

KURTI guckt ihn irritiert an: „Sie?“

ROBBY lacht: „Sie, das steht für deine Passwörter. Nicht nur „ich-er“ nach dem s, sondern auch am Ende mit ‚sie‘. Kleine Wortspielerei. „ ,Sicher sie!‘ Sicher sie, deine Haustür.“

KURTI’s Kopf wird nun aufgeschwollen rot, bis fast violett: „ ,Sicher sie!‘ sagten meine Alarminstallateure auch. Jetzt stehe ich draußen. Andauernd wurde ich nach irgendwelchen Passwörtern gefragt. Dann sollte ich sie ändern. Fast alles stand in meinem Notizbuch.“

ROBBY „Dann gib mir mal dein Notizbuch. Aber ich sehe schon. Du solltest dringend deinen Netzanbieter wechseln.“

KURTI „Habe ich schon zwei mal. Auf der Bundes-Netzkarte liegen wir rundherum auf dem letzten Platz in der Netzabdeckung. In der Praxis heißt das, immer Funklöcher, Abbrüche und dann fragen mich Dienstanbieter danach dauernd nach ihren Passwörtern. Am liebsten würde ich …“

ROBBY „Mutter machst du bitte paar Schnittchen? Ich geh mit KURTI ins Büro. Das wird hier eine längere Sitzung. KURTI, dir gebe ich nachher einen Tipp für zwei gute Anbieter mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Ohne vernünftiges Netz kannst du alles knicken, auch dein Alarmsystem. Dein teuerstes Handy nutzt dir herzlich wenig, wenn es kein Saft bekommt. Wenn du Pech hast, lädt Dur dein Handy so manches gar nicht, weil Saft fehlt.“

SUNNY „Meinst du Strom zum aufladen?“

ROBBY „Beides. Strom zum aufladen und das Netz, wie Funkwellen. Stottern die Funkwellen, weil sie zu schwach sind, kommt beim Handy kein Saft an. Das ist wie mit verunreinigen Benzin. Da macht die beste Automarke schlapp. Nicht das Handy ist schuld, nicht die dauernde Abfrage nach Passwörtern…“

KURTI „Verstehe ich dich richtig? Die dauernde Passwortabfrage
passiert einfach wegen schlechter Netzwerkleistung? Mein Handy, teuer und gut, dachte ich, das knickt ein, weil es keinen bzw. genügend Saft bekommt?“

SUNNY „Das verstehe ich nicht, dass das erlaubt sein soll? Strom ist Strom. Benzin ist Benzin. Netz für Handys darf aber stottern und so die Handys kaputt machen?“

ROBBY „Langsam! Ein schlechtes Netz bringt erst mal zu wenig Leistung. Die Funk-Leistung vom Handy leidet. Weil aber die Sicherheit gewährleistet sein muss, deshalb sollen Passwörter diese Mangellücken ausgleichen, stabilisieren. Vielleicht habt ihr deshalb die dauernde Abfrage nach Passwörtern gehabt? Wir gucken mal. Wir beide KURTI schauen uns das jetzt mal mithilfe meiner Computerunterstützung an. Zur Not, schlaft ihr halt bei uns. Morgen ist Sonntag. Ich habe genug Zeit.“

UMA „Ich habe aber keine Zeit. Meine Wäsche liegt in der Maschine. Das Fleisch liegt in der Küche rum. Wir waren gerade beim kochen. Nur gut, das ich nichts aufgesetzt habe. Dann wäre wohl schon die Feuerwehr hier.“

CAROLINE „Bei Karins Eltern haben sie damals auch die Tür aufgebrochen, als ihre Oma den Notruf absetzte.“

UMA „Das war gut. Der Oma geht es heute wieder gut. Ev, Schnittchen, das wäre jetzt wirklich eine gute Idee. Ich helfe dir gerne. Und morgen seid ihr bei uns eingeladen.“

SUNNY „Verstehe ich nicht. Hast du morgen etwas zu feiern?“

CAROLINE „S-S-Such Basso! Was feiern wir morgen?“

© Ute M.
16. April 2022

 

 

 

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