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  • Gepostet am 17. November 2021
  • Autor/-in: © Ute M.

Weg – Einfach weg …

Weg

Buß- und Bettag weg! Nur ein Feiertag!
Ein alter Baum wird gefällt! Nur ein Baum!
Ein Gebäude vor Denkmalschutz abgerissen! Ruine!
Ein intaktes Fahrwerk/Auto … verschrotten! Nur Metall!
Ein altes intaktes Holzmöbel weg werfen! Nur Holz!
Ein lieb gewordenes Tier einschläfern! Erlösen!
Ein Nutztier mästen, schlachten! Nur Fleisch!
Ein Mensch verlässt uns! Trauer!

Leben, nutzen, gebrauchen, dann weg!
Das Vergessen setzt ein!
Vergessen geht unterschiedlich schnell!
Je nachdem wie Menschen die Sensibilität prägte.
Wo Sensibilitätsförderung fehlte, dort herrscht Schmerzfreiheit,
dort herrscht Unsensibilität, Kälte, Rohheit bis hin zu roher Gewalt.
Sensibilität beginnt in Kindertagen, dieses Leben wertschätzen lernen,
den einfachen Alltag, den alten Baum, das unmodernere Holzmöbel…

Alles um uns herum lebte, nutzte oder wurde mehr oder weniger gebraucht:
Der Buß- und Bettag für evangelische Christen gedacht zur Neubessinnung,
das war einmal, heute wird er nur noch in Zahlen gemessen, täglich 180€.
Der alte Baum für seelisches Wohlbefinden durch gute Luft, Schatten,
das war einmal, wenn gefräßige Borkenkäfer & Co. nicht gestoppt werden.
Das Gebäude vor Denkmalschutz für Wohn-, Arbeitsnotwendigkeiten,
das war einmal, wenn vor Frist alles eingeebnet und entsorgt werden darf.
Das intakte Fahrwerk/Auto … für Begnungen, heutzutage für Erledigungen,
das war einmal, wenn es nicht nachhaltiger, langlebiger, sauberer wird.
Das alte intakte Holzmöbel eine Augenweide, heutzutage oft nur Zweck,
das war einmal, wenn es nicht nachhaltig restauriert oder modernisiert wird.
Das lieb gewordene Tier bleibt lebenslang unersetzlich wertvoll ohne
das war einmal, wenn unwürdige Billigduplizierungen gestoppt werden.
Das Nutztier mästen, schlachten für maßlosen Fleischgenuss wird zum
das war einmal, wenn Labore nur die Zellen zu Fleisch umwandeln (in Kiel …).
Das Menschenleben bleibt unvergeßlich, für Generationen heißt’s dann nicht das war einmal, wenn wir besinnlich Tradition leben lassen; ohne zermalmen!

Besinnung tut not!

Sachsen ist noch das einzige Bundesland in Deutschland

mit dem evangelischen Feiertag: Buß- und Bettag.

© Ute M.

Nachlese zum Buß- und Bettag

Heute am 17., immer am Mittwoch folgt die intensive Besinnung,
das Innehalten in christlicher Tradition, bevor die erste Kerze am ersten Advent brennt: Am Buß- und Bettag!

Dessen Werte, die inzwischen mit ökonomischer Wertschöpfung offiziell verglichen werden, das zeigt, so weit ist der Wert mit Vergessen über die Bedeutung dieses Tages schon eingetreten. Warum? Vielleicht, weil ungeliebt, nicht im gedachten Sinne diese Bedeutung akzeptiert wird? Also wird unbelastet nun mit dem bloßen Zahlen-Wert pro Person solch ein Tag verglichen  (SPD Sachsen)? In Sachsen passiert es, wo er noch ein evangelischer Feiertag ist.
180 € muss demnach jeder sächsische Einwohner deshalb für die Pflegeversicherung mehr bezahlen, als im übrigen Deutschland, so lautet heute unter anderem eine ganz offizielle Meldung.

Dort, wo Pflegekräfte seit zwei Jahren, fast nunmehr tagtäglich überlastet arbeiten, zudem gegen die Folgen des Coronavirus ankämpfen müssen. Und dennoch steigen Corona-Ansteckungen unaufhörlich, in Sachsen mit einem deutschen Inzidenzwert von 742.

Allein im Landkreis Meißen 5.835 Neuinfektionen meldet das
RKI am letzten Tageswert, ubd auf 100.000 EW 1.034 Neuansteckungen in 7 Tagen. Die Entwicklung ist erschreckend, so dass hier- und da von einer Impfpflicht oder sogar von einer Impfprämie inzwischen gesprochen wird, denn für eine Prämienzahlung sei das Geld da, sagt ein Sprecher der Grünen – Partei dieser Tage. Offenbart sich Widersprüchlichkeit?

Wir erinnern uns? Wegen Geld ist der Feiertag abgeschafft worden, zugunsten der Pflegekasse, außer in Sachsen.

Der Buß- und Bettag wurde aus ökonomischen Gründen abgeschafft? Oder vielleicht doch, weil der humane Wert, Buße, unerkannt blieb, und heute ins Vergessen gedrängt, zermalmt werden könnte, so zu sinnbildlichem Staub werden könnte?

Wer will schon Staub? Für Staub gelten heutzutage Grenzwerte. Keiner will Staub!

Wertigkeiten verschieben sich! Wohin, wenn nicht zu Staub durch Vergessen?

1995 wurde der evangelische Feiertag zugunsten der Pflegeversicherung abgeschafft. Heute protestieren Pflegekräfte für bessere Bezahlung.

Weg! Einfach weg! Vergessen! Vorhandenes solange zermalmen bis es zu Staub wird?

Oder warum fordert eine Schauspielerin, Natalia Wörner, in unserem angeblich so modernen, aufgeklärten Zeitalter ein neues Ressort in der Regierung für Rechte und Prävention von Frauen, als zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle, wenn manches trotz Sichtbarkeit durch Vergessen unsichtbar bleiben sollte?  Wenn Muße zur Neuorientierung nicht so dringlich wäre, gäbe es dieses Thema nicht, bzw. würde Prävention nicht hervorgehoben werden müssen, würde Lebenswertes nicht profan einfach mit geldwerter Wertschöpfung bemessen, oder sogar verglichen?

Sie thematisiert:
Einen Beauftragten (Eine Beauftragte) für die Beendigung von Gewalt gegen Frauen müsse als zentrale Anlaufstelle der Präventionsarbeit für Betroffene bereit stehen. Was nicht thematisiert wird, gerät ins Vergessen, wirklich!

Gewisse Lebensbedürfnisse lassen sich nicht weg drücken!

Wert ist nur das, was zahlenmäßig in Geld gemessen werden kann, so drängt sich diese Frage dann auf, denn schon die Finanzierung von Frauenhäusern steht oft auf einem wackligen Fundament? Doch Lebensbedürfnisse bleiben so lange bestehen, bis sie befriedigt werden. Das ist fast ein Naturgesetz.

Warum vertreten Abgeordnete bildlich nicht die Zusammensetzung der Bevölkerung nach Bedürfnissen der Geschlechter, Berufe, (Existenzfragen) stattdessen geht es stets um reine Mehrheiten nach Sympathien, Ideologien, Interessen, sogar nach Vorurteilen, dem allgemein sichtbaren, irgendwie leicht verständlich oberflächlich, Verstehbaren. Fast so wie schöne Deko?

Bei Frauen ist die Schieflage jahrzehntelang bekannt, obwohl sie in Magazinen nach ihrer Schönheit meist ausgewählt, und abgebildet werden. Geändert nach Bedürfnislage wird nur in Salamitaktik?

Jedenfalls hat ein Gericht solche angedachte Modernisierung kürzlich in Brandenburg gestoppt. Woran lag es, war es  tiefgründiger? War es nur der Formfehler, den Frauen hätten ändern können?

Im Parlament gibt es nicht den Frauenanteil wie in der Bevölkerung. Dennoch heißt es, es ist repräsentativ.

Repräsentativ haben es jedoch sogar diverse Modelagenturen schwer! Gefragt ist Perfektion nach Norm, die kaum normale Menschen so erfüllen. Eine Scheinwelt erhöht die marktgerechte Nachfrage? Repräsentiert werden Scheinwelten?

Ist es repräsentativ, dass im Parlament rund 80% Anwälte, Steuerberater, Finanzexperten, Lehrer (sog. Experten der Theorie) und nur rund 3% Handwerker vertreten sind?

Handwerklicher Nachwuchs wird seltener, Apotheken-, kleine Unternehmen finden keinen Nachwuchs, weil dort -in der Praxis- der Computer im Tätigkeitsbereich nur Helfer als Zuarbeiter/Erleichterung der menschliche Tatkraft ist.

Ein Pferd, das alle sechs bis acht Wochen beschlagen werden muss, tja, welches Softwareprogramm kann das leisten? Hufbeschläger fehlen bereits, und in so manchem Handwerk fehlt Personal.

Folglich gibt’s demnächst vielleicht weniger Pferde, aber immer mehr, bessere Computerleistungen, die sich mit Ressourcen selbst vermehren, weil sie ihre Programme selbst schreiben? Und wir kennen noch nicht mal mehr deren Alphabet (Algorythmen)?

So manches ist einer Besinnung wert. Nicht nur heute!
Heute jedoch ist Besinnung, Neuorientierung, Dankbarkeit …
besonders sinnvoll, am Buß- und Bettag (nicht nur evangelisch).

Novavax – Ein sogenannter Totimpfstoff, das bedeutet ein Impfstoff mit abgetöteten Viren, der das Immunsystym zur Abwehr aktivieren soll, hat heute die Zulassung beantragt.

Nun ist am heutigen Tag auch für die sogenannten Impfgegener Hoffnung in Sicht, für jene, welche einen sogenannten Lebendimpfstoff bisher ablehnten. Dann geht auch die zunehmende gesellschaftliche Spaltung weg? Geht sie dann einfach weg?

Besinnlich planen, das wird angesichts jetziger Krisenzeiten besonders deutlich, damit  sinnhafte Lösungen nachhaltig funktionieren.

© Ute M.
17. November 2021

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